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Liebe Gemeindemitglieder!

Wir hoffen, es geht Ihnen und Ihren Lieben während dieser unsicheren Zeiten gut!?
Wir alle erleben gerade, wie rasant die Lage sich verändert und neu entwickelt. Die Gesundheit unserer Gemeindemitglieder hat für uns natürlich die höchste Priorität. Die zuletzt von unserer Bundeskanzlerin für ganz Deutschland geltenden verordneten Schutzmaßnahmen betreffen ab sofort alle Bereiche des öffentlichen Lebens, darunter auch die jüdischen Gemeinden.
Aus diesem Grund arbeitet unsere Gemeinde nur mit einer Notbesetzung (Mo-Fr 09-16 Uhr), die allerdings nur telefonisch zur Verfügung steht. In Ausnahmefällen können auch persönliche Termine nach vorheriger Absprache stattfinden.  Alle Gottesdienste sowie alle weiteren Veranstaltungen finden bis auf weiteres nicht statt. Dieser Beitrag ist im Sinne der Gemeinschaft von uns allen nötig, um die Entwicklung der Corona-Krise soweit wie möglich einzudämmen und uns gegenseitig zu schützen. Wir stehen im engen Kontakt mit den Behörden und sind im ständigen Austausch zu weiteren Schritten.

In diesen für uns alle schweren Zeiten, möchten wir Sie daran erinnern, dass die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen nicht nur ein physischer Ort ist. In unserem Kern sind wir eine Gemeinschaft und eine Familie. Es spielt keine Rolle, ob wir uns in der Gemeinde oder woanders befinden!
Wir stehen jederzeit für praktische Unterstützung, Ratschläge oder nur zum „Sprechen“ für Sie bereit. Sollten Sie sich in Quarantäne befinden, zögern Sie bitte nicht, uns zu informieren. Natürlich werden wir Ihre Anonymität wahren. 

Wir danken für Ihr Vertrauen und Verständnis in diesen für uns allen schweren Zeiten, in denen wir alle zusammenhalten müssen.

Hier finden Sie die wichtige Notfallnummern:
0203 298 30 77 (Rabbinat) 

0203 298 12 42 (Sozialabteilung)

 

Bleiben Sie gesund!

Vorstand der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen

 

Dmitrij Yegudin Arnold Gorshteyn Alexander Drehmann

Vorstandsvorsitzender Vorstand Geschäftsführer

 

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

 

ich schreibe Ihnen diese Zeilen in einer Zeit, die für uns alle eine sehr schwierige ist. Wie Sie wissen, haben das Coronavirus und die notwendigen und dennoch stark einschneidenden Maßnahmen des Landes NRW sowie der Kommunen zu dessen Eindämmung den Alltag unserer Gemeinde zum Erliegen gebracht. Gottesdienste sowie Versammlungen sind zu unser aller Sicherheit untersagt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind weitestgehend angewiesen von zu Hause zu arbeiten, die sozialen Dienste finden nicht statt und die Kita wurde bis auf eine kleine Notfallgruppe auch geschlossen.

Neben den ganz praktischen Schwierigkeiten, die die momentane Situation mit sich bringt, kommen noch ganz andere hinzu. Keiner weiß genau, wie lange die Einschnitte in unser aller Leben noch dauern werden. Wir sind verunsichert und wissen nicht recht, wie es jetzt weitergeht. 

Das Corona-Virus ist die größte Herausforderung dieser Tage. Es bringt durcheinander, wie wir arbeiten, wen wir treffen, wie Menschen ihren Glauben leben können – unser Alltag steht auf dem Kopf. Damit verändert sich der Blick aufs Leben. Wer oder was trägt mich, wenn mich die Sorgen im Griff haben? Wie kann ich jetzt mit der Situation umgehen?

Eine scheinbar unkontrollierbare Flut von Nachrichten über die Coronakrise dominiert derzeit unseren Alltag. Zu Recht, denn wir müssen die Warnungen ernst nehmen, dürfen die Gefahr nicht unterschätzen. Doch im Strudel der sich überschlagenden Eilmeldungen zu steigenden Infektionszahlen und zunehmenden Einsicht in die Einschränkungen des öffentlichen Lebens, wird leicht das übersehen, was Hoffnung schenkt: Überall sind in diesen Tagen zarte Knospen eines neuen Miteinanders zu beobachten. Denn diese Zeit erzählt auch Geschichten der Solidarität und Selbstfürsorge. Vielleicht lehrt sie uns etwas über uns und unsere Lebenswelt, etwas das bleibt – selbst, wenn das Virus eines Tages besiegt ist.

An dieser Stelle habe ich zwei Bitten an sie: Zu allererst, BLEIBEN SIE GESUND! Unsere heilige Thora befiehlt, dass wir uns um unsere Gesundheit kümmern müssen. Hören sie auf die öffentlichen Ratschläge in dieser schwierigen Zeit.

In wenigen Wochen feiern wir Pessach. Gott befreite uns aus der Sklaverei und machte uns zu einem Volk, zu Seinem Volk. Unsere Weisen fragten, welchen Verdienst wir hatten, dass Gott dieses tat. Eine der Antworten ist, dass wir nicht eine typische Sklavenmentalität von Egoismus hatten, sondern vielmehr wir trotz der widrigen Umstände zusammengehalten haben.

Daher ist meine zweite Bitte anderer Natur. Gerade ältere und alleinlebende Menschen trifft die soziale Isolation viel schwerer als andere. Wenn jeder, der diese Zeilen liest, jeden Tag ein paar Bekannte und Freunde anruft und einfach ein paar Minuten mit ihnen spricht, dann wäre schon vieles besser zu ertragen. 

Natürlich gibt es aber auch manchmal den Wunsch mit mir zu sprechen. Dafür können Sie mich jeden Tag telefonisch unter 0203/298 30 78 im Rabbinat erreichen. Alternativ kann man mich auch wie immer per E-Mail erreichen (Rabbiner.Geballe@jgduisburg.de).

 

Bleiben Sie stark! 

Halten sie zusammen!

 

Ihr Oberrabbiner David Geballe

 

Уважаемые члены общины!

Надеемся, что Вы и Ваши близкие находитесь в добром здравии. Мы все видим, насколько быстро меняются и развиваются события, связанные с пандемией. И здоровье членов нашей общины, является для нас главным приоритетом.

 Последние защитные меры принятые правительством Германии затрагивают все сферы общественной жизни, в том числе и жизнь нашей общины. 

По этой причине, по всем неотложным вопросам, просим Вас обращаться по указанным ниже номерам телефонов с понедельника по пятницу с 9.00 до 16.00.

В исключительных случаях личные встречи могут быть назначены после предварительного согласования.

ВСЕ РЕЛИГИОЗНЫЕ МЕРОПРИЯТИЯ НЕ БУДУТ ПРОВОДИТЬСЯ ДО ДАЛЬНЕЙШЕГО УВЕДОМЛЕНИЯ.

Эти вынужденные действия направлены на благо всем и каждо- му, это вклад нашей общины в дело максимального сдерживания развития угрозы заражения Коронавирусом, для защиты друг друга. Мы находимся в тесном контакте с властями и будем информировать Вас о всех дальнейших шагах.

И неважно, где мы находимся сейчас, в общине или дома, мы всегда готовы дать Вам совет, оказать поддержку или просто поговорить. Если Вы находитесь на карантине, пожалуйста, сообщите нам. Конечно же мы сохраним анонимность. 

Благодарим Вас за доверие и понимание в эти трудные для всех времена, в которые мы должны держаться все вместе.

 

НОМЕРА ЭКСТРЕННЫХ СЛУЖБ:

0203 928 30 77 (РАВВИНАТ)

0203 928 12 42 (СОЦИАЛЬНЫЙ ОТДЕЛ)

 

                    ОСТАВАЙТЕСЬ ЗДОРОВЫМИ!

 

ПРЕДСЕДАТЕЛЬ ОБЩИНЫ                          ДМИТРИЙ ЕГУДИН

 

ЧЛЕН ПРАВЛЕНИЯ                                       АРНОЛЬД ГОРШТЕЙН

 

ДИРЕКТОР ОБЩИНЫ                                  АЛЕКСАНДР ДРЕЙМАНН

 

             ДОРОГИЕ ПРИХОЖАНЕ! ДОРОГИЕ ДРУЗЬЯ!

Я обращаюсь к вам в очень трудное для всех нас время. Вы знае- те, что правтельство приняло радикальные меры для сдержива – ния эпдемии Коронавируса. Вследствие этого, повседневная жизнь нашего общества зашла в тупик. Для нашей безопасности запрещены всякие собрания и мероприятия, люди, в основном, работают на дому, закрыты детские сады и школы. В нашей общине работает только небольшая группа экстренной помощи. Самая большая проблема в эти дни – пандемия. В этой ситуации многие теряются. Никто не знает, как долго это будет продолжаться. Это сбивает с толку: мы не можем жить и работать как прежде, мы не можем встречаться с кем прежде, люди не могут жить по своей вере – наша  повседневная жизнь перевер- нута. Люди задаются вопросом: что будет дальше, как справить-ся с ситуацией сейчас?

В нашей повседневной жизни сейчас преобладает неконтроли-    руемый поток новостей о Коронавирусе. Конечно, не стоит недооценивать опасность, нужно серьезно относитться к предупреждениям и выполнять санитарные нормы. Но в водово- роте новостей о росте инфекции и ограничениях общественной жизни легко упустить из виду то, что дает надежду: тонкие ростки нового сосуществования можно наблюдать повсюду в эти дни. Возможно эта беда сплотит нас и научит бережнее относиться к окружающим и среде обитания, даже после того, как вирус будет побежден.

На данный момент у меня к вам есть две просьбы. Во-первых, ос- тавайтесь здоровыми! Наша святая Тора заповедует нам заботиться о своем здоровье.

Через несколько дней мы празднуем Песах, праздник обретения свободы и достоинства. Наши мудрецы задавались вопросом: за какие заслуги Бог выбрал наш народ? Один из ответов заключа-   ется в том, что у нашего народа не было рабского менталитета, эгоизма и мы всегда держались вместе, несмотря на неблаго- приятные обстоятельства. Поэтому моя вторая просьба следую-   щая: пожилые и одинокие люди сильнее страдают от социальной изоляции. Если каждый, кто читает эти строки, каждый день поз- вонит нескольким знакомым и друзьям и просто поговорит нес- колько минут с ними, то им многое будет легче переносить.

А если у кого-то возникнет желание поговорить со мной, Вы мо-     жете каждый день связаться по телефону 0203 298 30 78 в равви-нате. Кроме того вы можете так же связаться со мной по элект-   ронной почте Rabbiner.Gebbale@jgduisburg.de

            ОСТАВАЙТЕСЬ СИЛЬНЫМИ!   ДЕРЖИТЕСЬ ВМЕСТЕ!

ВАШ ГЛАВНЫЙ РАВВИН                       ДЕВИД ГЕБАЛЕ

 

Herzlich willkommen!

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen K.d.ö.R., und wir freuen uns, dass Sie – zumindest den „Web-Weg“ zu uns gefunden haben. Sie finden bei uns Informationen rund um unsere Gemeinde und jüdisches Leben heute.

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Direkte, aktuelle Informationen sollen dem gewachsenen Bedürfnis  der Gemeindemitglieder, aber auch interessierten Besuchern unserer Seite gerecht werden.  Wir laden Sie ein, sich über unsere  Gemeinde, ihre Aktivitäten und über wichtige Aspekte des Judentums zu informieren.

Die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen gehört mit ihren derzeit rund 2500 Mitgliedern zum Landesverband der jüdischen Gemeinden von Nordrhein und sie wird, wie die meisten jüdischen Gemeinden in Deutschland, orthodox geführt, ist aber gleichzeitig eine Einheitsgemeinde, deren Mitglieder allen jüdischen religiösen Richtungen angehören können.

Es herrscht ein reges religiöses und kulturelles Leben in der Gemeinde, im Jüdischen Kindergarten und im Jugendzentrum. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist zudem die soziale Betreuung insbesondere unserer hilfsbedürftigen älteren Mitglieder in der Sozialabteilung der Gemeinde, aber auch zu Hause durch unsere vielen ehrenamtlichen Helfer.